Conrad II von Nachtrab

Darstellung:
Adel, Wissenschaften

 

Mitglied seit:

2016


Hintergrundgeschichte:

Geboren wurde Conrad 1416 auf einem Rittergut in der Gegend von Nürnberg.

 

1425 wurde Conrad II bei der Weihung des Cadolzburger Altars vom Stifter des Altars, Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg, als Page aufgenommen.

 

Auf dem Reichstag von Nürnberg, 1431, wurde Conrad, sehr zu seinem Unwillen, auch häufig mit der Aufsicht über die Enkelin des Kurfürsten beauftragt. Wegen seines hellen Kopfes und seiner, auch damals schon stattlichen Erscheinung, wurde er als Knappe bei Oswald von Wolkenstein gerne angenommen.

Mit Oskar von Wolkenstein war er auf vielen politischen Missionen in ganz Europa unterwegs.

Nach den Beerdigungsfeierlichkeiten von Herzog Friedrich IV. von Tirol, 1439, erhielt er seinen Ritterschlag.

Nun war er als Ritter und Berater im Gefolge von Oswald von Wolkenstein im engen Kontakt mit den Herrschenden Europas.

 

Nach dem Tod Oswalds, 1445, erbte Conrad von seinem Herrn einige Güter in Tirol.

Einige Wochen später wurde Conrad wurde auf einer Reise nach England von Straßenräubern schwer verletzt und von zufällig vorbeireisenden Nonnen ins Kloster St. Hildegard in Eibingen gebracht. Hier gesundete er unter der Pflege von Felizitas von Brandenburg und verliebte sich in die wunderschöne Heilerin.

 

Die Heirat in Cadolzburg im Jahr darauf war ein unvergessliches Ereignis. Der überlieferte Speiseplan lässt von dem unermesslichen Luxus träumen.

 

Danach war Conrad II mit seiner angetrauten Felizitas, abgesehen von seinen Reisen, meist zwischen ihren Gütern in Franken, Brandenburg und Tirol unterwegs.

 

Seit einigen Jahren ist Conrad II hauptsächlich als Berater von Helmut von Ronsberg aktiv.